Eine Arche für das Lucerne Festival

Die Idee kam vom Luzerner Intendanten Michael Haefliger: 2011 nach dem verheerenden Erdbeben und dem Tsunami, der auch zur Reaktorkatastrophe von Fukushima führte, lancierte er das Projekt «Ark Nova». Gemeint ist eine futuristische, aufblasbare Konzerthalle, mit der den Menschen in den verwüsteten Gebieten mit Musik und Kunst ein wenig Halt und Hoffnung gebracht werden sollte.
Zusammen mit dem Konzertagenten Masahide Kajimoto, dem Stararchitekt Arata Isozaki und dem Künstler Sir Anish Kapoor lancierte Haefliger 2013 das mobile Konzert-Zelt. Das spektakuläre Design in Pink-Aubergine erinnert an ein Schneckengehäuse: ein Ort der Geborgenheit und Wärme. Es wurde unterdessen an verschiedenen Stationen in Japan aufgeschlagen. Nun holt Haefliger seine Arche im letzten Jahr seiner Intendanz ans Lucerne Festival und schlägt es neben dem Verkehrshaus am Lido für zehn Tage auf.

Vom 4. bis 14. September wird ein buntes Programm von Klassik bis Folk und Pop angeboten. 35 Konzerte werden angeboten, die jeweils etwa 45 Minuten dauern sollen. Die Hülle aus einem sechs Millimeter dicken Gewebe in zwei Lagen, zwischen die Luft gepumpt werden kann, ist 18 Meter hoch und bietet 300 Personen Platz.
Infos und Tickets: www.lucernefestival.ch




