Julia Hagen Preisträgerin beim Lucerne Festival

Die österreichische Cellistin Julia Hagen ist die Gewinnerin des «Crédit Suisse Young Artist Award» 2024. Die renommierte Auszeichnung wird zum zwölften Mal verliehen und beinhaltet ein Preisgeld von 75 000 Franken sowie einen Konzertauftritt mit den Wiener Philharmonikern im Rahmen von Lucerne Festival im Sommer. Dieser findet im kommenden Jahr am 7. September unter der Leitung von Christian Thielemann im Konzertsaal des KKL Luzern statt. Noch vorher (am 16. Juni 2024) ist Julia Hagen mit dem Musikkollegium Winterthur unter seinem Chefdirigenten Roberto González- Monjas im Rahmen der Konzertreihe «Klassik Forum Chur» zu erleben. Auf dem Programm stehen Tschaikowskys «Rokoko-Variationen».
Julia Hagen wurde 1995 in Salzburg geboren und begann im Alter von fünf Jahren, Cello zu spielen. Sie studierte zunächst bei Enrico Bronzi in Salzburg, Reinhard Latzko sowie Heinrich Schiff in Wien, schliesslich bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste in Berlin und Wolfgang Emanuel Schmidt an der Kronberg Academy. Als Kammermusikerin spielte sie bereits zusammen mit Igor Levit und Renaud Capuçon bei der Schubertiade Schwarzenberg, in der Londoner Wigmore Hall und im Wiener Musikverein. Weitere Kammermusikpartner sind unter anderen Mao Fujita, Nikolai Lugansky oder András Schiff.


