Musik & Theater 7-8.2024 ist erschienen

Die Titelgeschichte über den Geiger, Dirigenten und Programmgestalter Renaud Capuçon können Sie hier lesen. Ein Schwerpunkt in dieser Nummer bildet eine Vorschau auf einige Schwerpunkte beim Lucerne Festival zum Beispiel über Improvisation bei Bruckner oder den 20. Geburtstag der Festival Academy (mehr lesen). Weitere Inhalte dieses Hefts sind zum Beispiel Interviews mit dem Cembalisten und Dirigenten Maxim Emelyanychev, mit Thomas Hampson oder mit dem Scala-Intendanten Dominique Meyer. Die Schweizer Fagottistin Valeria Curti lässt in Ernen die Pfannen tanzen und in Haldenstein bei Chur belebt die Kammerphilharmonie Graubünden den Schlosshof neu. Das vollständige Inhaltsverzeichnis unserer Sommer-Nummer finden Sie hier.

Christoph Müller geht von Gstaad nach Ascona

© Adrian Moser

Dass Franceso Piemontesi die Leitung des Tessiner Klassik-Festivals «Settimane musicali» nach der Ausgabe 2025, mit der das traditionsreiche Festival sein 80. Jubiläum feiern kann, abgeben würde, war schon bekannt. Eine «Persönlichkeit mit ausgewiesener Professionalität und breitem Erfahrungsschatz» habe für die Nachfolge zugesagt. Das war nun wirklich nicht übertrieben, denn mit dem 54jährigen Christoph Müller, der das Menuhin-Festival in Gstaad in den letzten 24 Jahren auf eine nachhaltig erfolgreiche Spur geführt hat, und auch als Manager zahlreicher weiterer Konzertreihen eine immense Erfahrung mitbringt, steht ab 2026 ein gut vernetztes Schwergewicht an der Spitze des Tessiner Festivals. Er habe viele Ideen, um die Diversität und Breitenwirkung des Festivals zu fördern, den exzellenten Ruf des Festivals zu festigen und neue Publikumsschichten ins Tessin zu locken, sagte Müller zu seiner neuen Aufgabe.

Ina Karr verlängert in Luzern

Die Intendantin des Luzerner Theaters verlängert ihren Vertrag um fünf Jahre bis zum Sommer 2031. Ina Karr hat das Luzerner Theater in den ersten drei Jahren ihrer Intendanz zu einem offenen Haus für alle gemacht, in welchem sie das Publikum zum gemeinsamen Entdecken und zum Austausch einlädt. So positioniert sie das Theater gemeinsam mit ihrem Team geografisch wie gesellschaftlich in der Mitte der Stadt. Diesen Weg wird sie nun langfristig weiterführen, auch mit Blick auf den Bau des neuen Luzerner Theaterhauses.

«Ich freue mich sehr, die Arbeit gemeinsam mit meinen Team, den Künstlerinnen und Künstlern der En- sembles, dem Luzerner Sinfonieorchester und allen hoch engagierten Mitarbeitenden am Haus weiterzuführen. Mir ist wichtig, in den kommenden Jahren weiter auf diesem künstlerischen Niveau Theater in allen seinen Facetten zu machen, die Menschen in Luzern und Umgebung zu begeistern und gleichzeitig das internationale Renommee noch weiter zu verstärken. Damit und mit dem Bau des neuen Theaterhauses gestalten wir die Zukunft des Luzerner Theaters», so Ina Karr. Musik & Theater veröffentlichte in der Ausgabe 3-4.2024 ein ausführliches Interview mit der Intendantin und Jonathan Bloxham, dem musikalischen Leiter des Theaters Luzern.