Der Barbier von Madrid
Sie haben Operngeschichte geschrieben, die Barbiere. Nicht nur, dass Paisiello den Beaumarchais-Stoff schon 40 Jahre vor Rossini in einer komischen Oper verarbeitete, nicht nur, dass sich Peter Cornelius seinen Barbier von Bagdad zusammenreimte. Das Theater Basel ermöglicht nun die Begegnung mit einem weiteren Vertreter dieses unterschätzten Berufszweigs. Er kommt auch aus Spanien, aber nicht aus Sevilla, sondern aus Lavapiès, einem farbig durchmischten Stadtteil von Madrid.
Ein Liebespaar (fast) auf Aufgenhöhe © Ingo Höhn / Theater Basel
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Schockmomente
Zusammen mit dem Tonhalle-Orchester gastierte der Pianist Fazil Say im Festsaal in Muri. Unter der Leitung von Jan Willem de Vriend spielten sie ein klassisches Programm mit Mozarts C-Dur-Klavierkonzert im Zentrum.
Eigenwillig und subtil: Fazil Say spielt Mozart in Muri © Jolanda Covo / Muri Classics
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Salzburg: Die Macht der Bilder
Die Eindrücke von den Salzburger Festspielen von unserem Mitarbeiter Joachim Lange. In unserer gedruckten Ausgabe finden Sie sehr viele weitere Kritiken zum Schauspiel- und Musiktheater-Programm.
Liebesnest im Betonbunker: Händels «Giulio Cesare». © Monika Rittershaus / Salzburger Festspiele
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Notre Dame auf der Seebühne
Wir sind auf einer Baustelle: Absperrbänder, Arbeiter, Maschinenlärm, überall Gerüste. Die Glocken der Notre Dame aber, sie sind noch da, und ihr Klang ist es, der es dann doch sehr rasch schafft, uns ins Jahr 1482 zurück zu holen, wo Victor Hugo sein lebenspralles Sittenbild rund um das Pariser Wahrzeichen ansiedelte.
© Phil Wenger / Thunerseespiele
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