Hausarrest gegen Kirill Serebrennikov verlängert

Die Situation ist grotesk: Der russische Regisseur Kirill Serebrennikov erhielt vor wenigen Tagen den wichtigsten russischen Filmpreis «Nika». Im Westen inszeniert er mit Hilfe von Assistenten – so in den letzten Monaten an den Opernhäusern von Zürich und Hamburg – Opern aus der Ferne. Gleichzeitig hat ein Gericht, auf Antrag der Staatsanwaltschaft, seinen Hausarrest, der vor mehr als anderthalb Jahren verhängt wurde, um weitere Monate bis zum 3 Juli verlängert. Offiziell vorgeworfen wird Serebrennikov, staatliche Fördermittel veruntreut zu haben, wahrscheinlicher jedoch sind politische Gründe.

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